Familienfilme, die zum Familienausflug animieren

Familienfilme,  die zum Familienausflug animieren

Gerade in der kalten Jahreszeit gehört ein gemütlicher Familien-Filmabend zu den schönsten Dingen überhaupt. Doch welche Filme eignen sich sowohl für jüngere als auch ältere Zuschauer? Diese Schweizer Werke sind die perfekten Titel für ein gemeinsames Home-Cinema-Erlebnis. Und liefern gleichzeitig die ideale Vorlage für einen gemeinsamen Ausflug.

Es ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über die Heimat sowie die Frage, was Familie eigentlich genau bedeutet. Und sie ist heute immer noch so aktuell wie im Jahr 1880, als sie das erste Mal in Buchform erschien. Die Rede ist von den Abenteuern von «Heidi». Seit Generationen zieht diese Geschichte Jungen und Mädchen in ihren Bann. 2015 wurde der Klassiker erneut auf die Leinwand gebracht, mit dem grossartigen Bruno Ganz in der Rolle des einsiedlerischen Almöhi, der durch das Waisenkind Heidi die verloren geglaubte Lebensfreude wiederfindet. Der Film vermittelt nicht nur wichtige Werte wie Mitgefühl und Familienzusammenhalt, sondern setzt auch die Schweizer Bergwelt hervorragend in Szene. Die Rolle der Heidi ist der Jungschauspielerin Anuk Steffen auf den Leib geschrieben und ihre Szenen mit Bruno Ganz bleiben einem noch lange nach Filmende im Gedächtnis.

Das liegt ebenfalls an der malerischen Umgebung. Das «Heidi-Dorf» liegt im Kanton Graubünden und heisst Latsch. Besonders faszinierend daran: Weil das Dorf kaum gewachsen ist und nur wenig bebaut wurde, bietet es einen spannenden Blick in die Vergangenheit der Schweizer Bergwelt. So können grosse und kleine Heidi-Fans im wahrsten Sinne des Wortes in die Welt des Films eintauchen. Latsch ist einfach zu erreichen: Das Postauto fährt täglich von Bergün ins Dorf hinauf. Von dort können familienfreundliche Wanderungen über offene Wiesen unternommen werden.

Chaos ist vorprogrammiert

Insbesondere für die jüngsten Zuschauer eignet sich die Verfilmung des Bilderbuchklassikers «Papa Moll». Wie auch in den Büchern ist das Familienoberhaupt im Film nicht wirklich Herr der Lage: Als seine Frau Mama Moll in den wohlverdienten Wellness-Urlaub aufbricht, bleibt Papa Moll mit den Kindern Evi, Fritz und Willy zurück. Papa Molls Versuch, die Rasselbande im Zaun zu halten, entpuppt sich als ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Sehr zum Vergnügen der Zuschauer. Gedreht wurde der Film unter anderem im aargauischen Zofingen, genau gesagt in Strengelbach. Das Dorf weist zwar durchaus einen mittelländischen Charme auf, ist aber für einen Familienausflug wahrscheinlich nicht aufregend genug. Anders sieht das mit Bad Zurzach aus, wo viele der Innenaufnahmen gedreht wurden. Bad Zurzach ist – selbstverständlich – für sein Thermalbad schweizweit bekannt. Auf die Eltern warten Sprudelbäder mit wohltemperiertem Wasser, Saunas sowie Dampfbäder und Wellness-Behandlungen. Und was gibt es für die Kids? Zum Beispiel eine Papa Moll-Badewelt mit Rutschbahnen und Planschbecken. Zudem ist Bad Zurzach die grösste Anbieterin von Baby- und Kinderschwimmkursen in der Schweiz.