Diese Streifen haben richtig Benzin im Blut

Diese Streifen haben richtig Benzin im Blut

Es gibt unzählige Filme, in denen Autos eine wichtige Nebenrolle spielen. Zu viele, um sie alle aufzuzählen. Aus diesem Grund haben wir für Sie drei legendäre Autofilme ausgewählt, die das Herz eines jeden Autoenthusiasten höherschlagen lassen.

Er redet nicht viel. Und wenn doch, dann drückt er sich überlegt und beinahe zurückhaltend aus. Viel lieber lässt er seine Fahrkünste für sich sprechen. Die Rede ist vom Charakter «Fahrer» aus dem 2011 veröffentlichten Film «Drive». Verkörpert wird der Fahrer von Ryan Gossling – und dieser führt im Film ein spannendes Doppelleben: Tagsüber bringt er sein Geschick als Stuntfahrer für Filmproduktionen zum Tragen, und in der Nacht lenkt er Fluchtfahrzeuge für Einbrecher. Ein Arrangement, das für ihn perfekt aufgeht. Als der Fahrer dann aber plötzlich Gefühle für seine alleinerziehende Nachbarin zu entwickeln beginnt, gerät sein Leben allmählich aus den Fugen. «Drive» überzeugte die Kritiker damals mit seiner ruhigen Tiefe, seinen schönen Bildern sowie mit seinem hervorragenden Soundtrack. Gleichzeitig ist der Film aber nichts für zarte Gemüter, denn im letzten Filmdrittel kommt es zu einigen sehr expliziten Gewaltszenen.

Für seinen ebenfalls wenig zimperlichen Umgang ist Jason Statham in «Der Transporter» bekannt. Im 2002 veröffentlichten Film spielt Statham den Fahrer Frank Martin, der gegen gutes Geld jede Art von Ware diskret transportiert. «Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen», lautet seine Devise. Diese Regel bricht Martin allerdings eines Tages, als er beim Reifenwechsel bemerkt, dass sich in der von ihm transportierten Tasche jemand bewegt. Die von Luc Besson angeführte französische Produktion ist zwar kein besonders anspruchsvolles Filmschaffen, darf aber heute ruhig als ein moderner Klassiker des europäischen Actionkinos betrachtet werden. Für Statham war die Rolle auf jeden Fall extrem lukrativ, ist er doch seither auf die Rolle des mürrischen Actionfilmhelden abonniert. Unter anderem darf er sich in der «Fast & Furious»-Reihe austoben, die ihrerseits auch viel für den modernen Autofilm getan hat.

Schnell, schneller – Mad Max: Fury Road

Bei diesem Streifen handelt es sich um filmgewordendes Benzin: Die Neuinterpretation der klassischen «Mad Max»-Formel mit Charlize Theron und Tom Hardy in den Hauptrollen begeisterte 2015 das Publikum rund um den Globus. Und heimste nicht weniger als sechs Oscars ein, unter anderem für den besten Schnitt, die besten Kostüme und den besten Ton. Die eigentliche Hauptattraktion sind aber die postapokalyptischen Gefährte, auf denen die ganze explosive Action stattfindet – und das bei anhaltend hohem Tempo. Nach dem Film muss man sogar als passiver Zuschauer kurz durchatmen. Ein Paradebeispiel dafür, dass Hollywood-Klamauk nicht plump sein muss.

Mad Max Fury Road
Mad Max Fury Road